Hilders PDF Drucken E-Mail
Gemeinde Hilders
Fläche: 70,38 km²
Einwohner: 4859
Vorwahl: (+49) 6681
Postleitzahlen: 36115
Kfz-Kennzeichen: FD
 

 

Gemeindeverwaltung
Postanschrift:
Kirchstraße 2-6,
36115 Hilders
Telefon: 06681 - 9608 - 0
Fax: 06681 - 9608 - 26




Stadtteilen: Wickers, Batten, Steinbach, Brand, Dietges, Dörmbach, Eckweisbach, Liebhards, Rupsroth, Simmershausen, Unterbernhards, Findlos.

Hilders, im oberen Ulstertal inmitten der Hessischen Rhön gelegen, wird zwar 915 urkundlich erstmals erwähnt, hat jedoch vermutlich schon ausgangs des 9. Jahrhunderts bestanden. Im Jahre 1342 kam der Ort zum Hochstift Würzburg und wurde Hauptort des würzburgischen Amtes und Zehntgerichts Auersberg. Dem Gericht unterstanden auch die fuldischen und ritterschaftlichen Orte des Ulstergebietes.


Das Amt Hilders kam 1803 an Bayern, 1805 an das Großherzogtum Würzburg, 1814 wieder an Bayern und wurde 1867 preußisch. Bis zum 2. Weltkrieg hatte Hilders knapp 1.200 Einwohner und war überwiegend landwirtschaftlich und handwerklich strukturiert.
Der Verlust zahlreicher Arbeitsplätze im benachbarten Thüringen in den ersten Nachkriegsjahren hatte große Abwanderungsverluste in den Fuldaer und südhessischen Raum zur Folge. Um dieser bedrohlichen Situation zu begegnen und den Anschluß an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zu finden, begannen die Verantwortlichen der Gemeinde, mit Unterstützung des Landkreises Fulda, des Landes Hessen und des Bundes, Hilders zum Mittelpunkt des Ulstertales auszubauen. Dies ist in beispielhafter Weise gelungen, so daß die Gemeinde Hilders im Regionalen Raumordnungsplan als Unterzentrum mit zentralörtlicher Funktion ausgewiesen wurde.

Seit der Gebietsreform besteht die Marktgemeinde Hilders aus 11 Ortsteilen. Mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Batten mit Findlos, Brand, Dietges, Dörmbach, Eckweisbach, Liebhards mit Steinbach und Oberbernhards, Rupsroth, Simmershausen, Unterbernhards und Wickers in die Gemeinde Hilders eingegliedert. Durch diese Gebietsreform erhöhte sich die Einwohnerzahl von 2.000 auf 5.200 und die Gemarkungsfläche von 16 qkm auf 70,4 qkm.

In zunehmendem Maße wird heute das Leben der Gemeinde vom Fremdenverkehr geprägt. Aus kleinen, bescheidenen Anfängen heraus, die sich schon um die Jahrhundertwende finden, hat sich die im Jahre 1966 als "Staatlicher Luftkurort" anerkannte Gemeinde zum führenden Fremdenverkehrsort entwickelt. Rund 1.700 Betten stehen den Gästen zur Verfügung. Neben einem Hallenbad wurden eine Vielzahl weiterer Erholungs-, Sport- und Freizeitanlagen geschaffen, wodurch der Wohn- und Freizeitwert der Gemeinde erheblich gesteigert werden konnte. Auch auf dem schulischen Sektor übt die Gemeinde Hilders eine zentralörtliche Funktion aus und ist Standort einer Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschule, eines Gymnasiums, einer Berufsfachschule und einer Fachoberschule.

Für das kulturelle und gesellige Leben stehen zahlreiche Einrichtungen verschiedener Größenordnung mit bis zu 500 Plätzen zur Verfügung. Es finden Tanzveranstaltungen, Konzerte, Theaterspiele, Heimatabende, Lichtbildervorträge und sonstige Veranstaltungen statt. Schließlich eignet sich die Gemeinde auch für Tagungen und Konferenzen.

Auch Handel und Gewerbe haben sich rechtzeitig dieser Entwicklung angepaßt, so daß die Gemeinde Hilders zu einem leistungsfähigen Einkaufszentrum mit einem vielseitigen Warenangebot geworden ist. Sowohl im Fremdenverkehrs- als auch im Dienstleistungsbereich wurden zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Info: http://www.hilders.de/

 
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