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Der Vogelsberg ist ein Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs in Mittel- bzw. Osthessen, Deutschland. Er stellt den südwestlichsten Teil des Osthessischen Berglandes dar.
Der Vogelsberg liegt rund 60 km nordöstlich von Frankfurt zwischen Alsfeld, Fulda, Büdingen und Nidda. Im Norden schließt sich der Knüll an, im Osten die Rhön, im Südosten der Spessart und im Südwesten die tief liegende Wetterau, die in die Mainebene übergeht.
Der Vogelsberg, eine Gruppe erloschener Vulkane, stellt mit seinen beiden höchsten Erhebungen Taufstein (773 m) und Hoherodskopf (764 m) das größte zusammenhängende Basaltmassiv Europas dar und entstand vor ca. 19 Millionen Jahren. Er entstand im Jungtertiär, war zehn Millionen Jahre lang aktiv und ist seit sieben Millionen Jahren ruhig. Der Vogelsberg ist eng verbunden mit dem Vulkanismus in der Hessischen Senke, der bis Adelebsen in Niedersachsen seine Spuren hinterlassen hat. Er ist heute doppelt so groß wie der Ätna, hat 60 km Durchmesser an seiner Basis und überdeckt eine Fläche von 2.500 km².
In keiner Landschaft Mitteleuropas sind so gewaltige Lavamassen hoch gedrungen wie im Vogelsberg. Der Vogelsberg besteht aus einer Vielzahl von übereinander geschichteten Basaltdecken, die vom Oberwald in einer Höhe von 774 m ringförmig und treppenartig zu seinen Rändern herabführen. Der Vogelsberg ist der einzige Schildvulkan in Deutschland.
Das Vogelsbergmassiv bietet Geröllhalden aus Basalt, Hochmoore und urwaldartige Gebiete. Zahlreiche Wanderwege durchziehen nicht nur den Oberwald, dies ist sein zentraler, 600 bis 773 m hoch liegender Plateau-Bereich. Große Teile des Oberwalds stehen unter Naturschutz. So wird der Wald im Naturschutzgebiet Taufstein bereits seit 1906 sich selbst überlassen. Am Nordhang des Taufstein sind größe Blockhalden aus Granit zu finden.
Info: Wikipedia
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